Gedichte sind für mich ein Komprimat aus Gefühlen. Ich liebe es, wenn sie sich reimen.
Je nach Stimmungslage sind sie lustig, besinnlich oder manchmal auch traurig.
Schon als Kind habe ich gerne Gedichte gelernt, vorgetragen und immer wieder gelesen.
Rilke, Lessing, Eichendorff, Fontane, Goethe, Schiller und viele zeitgenössische Lyriker
finden sich in meinem Bücherschrank wieder.
Und wenn ich traurig bin, dann lese ich ein Gedicht. Bin ich fröhlich, dann hole ich
mir den Heinz Ehrhardt vor.
Doch auch meine Kindergeschichten oder die Erzählungen für Erwachsene entspringen
immer dem jeweiligen mentalen Zustand, in dem ich mich befinde.
Und alles was ich zu Papier bringe ist ehrlich!
Ob es nun dem Leser immer gefällt oder nicht, kann ich nur mit einem Zitat von
Hermann Hesse untermalen: "Das Lesen eines Buches, das Hören einer Musik oder das
Betrachten eines Bildes ist wie ein stummes Zwiegespräch zwischen Leser, Zuhörer
oder Betrachter und dem Künstler!"
Ja, entweder man schwimmt auf einer Wellenlänge, oder eben nicht!
All meinen Lesern wünsche ich, dass wir uns ineinander hinein fühlen können.
Herzlichst Brigitte Richter
|